Entwicklung modularer Simulationsmodelle mit C-Code Generierung zur Regelung von Asynchronmaschinen
Diplomarbeit
Bearbeitungsstatus:
abgeschlossen
Bearbeiter:
Michael Pagel
Betreuer:
- Pivatto, Marcus (FHG-IISB, Tel. 09131 / 761-226, E-Mail: marcus.grieneisen.pivatto@iisb.fraunhofer.de)
- Prof. Dr. rer. nat. Lothar Frey
Abschlussjahr:
2010
Beschreibung
Zusammenfassung
In der vorliegenden Diplomarbeit wird ein feldorientierter Regler für zwei in einem Hybrid-
Versuchsfahrzeug eingesetzte Asynchronmaschinen auf einem TriCore-Microcontroller implementiert
und erfolgreich in Betrieb genommen. Der Quellcode der in Simulink modellierten
Regler wird dabei mit dem Real-Time Workshop Embedded Coder von der Firma The Mathworks
generiert. Um die Regler in Betrieb nehmen zu können, wird ein Protokoll entwickelt
und TriCore-seitig implementiert, mit dem es möglich ist, ausgewählte Parameter und Signale
des Simulink-Modells zur Laufzeit zu lesen beziehungsweise mit neuen Werten zu beschreiben.
Resultierend auf der Anforderung, dass beide Asynchronmaschinen getrennt regelbar sein sollen,
wird zusätzlich ein Autocoder entwickelt, der es ermöglicht, von nur einem in Simulink modellierten
Regler Quellcode für beide Motoren zu erzeugen. Der Autocoder sorgt dabei automatisch
dafür, dass auf ausgewählte Parameter und Signale getrennt für beide Motoren über das entwickelte
Protokoll zugegriffen werden kann und dass beim Zusammenführen des Quellcodes keine
Namenskonflikte auftreten. Zusätzlich werden in dieser Diplomarbeit Möglichkeiten aufgezeigt,
Blöcke zu kreieren, die handgeschriebenen Code sowie speziell für die TriCore Architektur entwickelte
Bibliotheksfunktionen in den generierten Quellcode einbinden und gleichzeitig noch in
der Simulation lauffähig sind.
Diese Arbeit ist Teil des interdisziplinären Gruppenprojektes TechFak EcoCar. Weitere Informationen zum TechFak EcoCar: http://www.leb.eei.uni-erlangen.de/ecocar/


